Besichtigen Sie die KVA Thun! Wir bieten geführte Besichtigungen durch unsere hochspannende Prozessanlage an.
Projekt
KVA Plus
Die KVA Thun verwertet jährlich 150'000 Tonnen Abfall von 130 Gemeinden mit rund 350'000 Menschen sowie von zahlreichen Gewerbe- und Industriebetrieben. Gleichzeitig wird in der KVA Thun nachhaltige Energie in Form von Strom, Dampf und Fernwärme für die Region produziert.
Nach mehreren Jahrzehnten im Dauerbetrieb muss die KVA Thun in den kommenden 10-15 Jahren ersetzt werden, um die Ver- und Entsorgungssicherheit in der Region langfristig zu gewährleisten. Dazu soll neben dem bestehenden Gebäude ein Ersatzbau realisiert werden, womit gleichzeitig auch die Möglichkeit geschaffen wird, Zukunftstechnologien zu integrieren.
Häufige Fragen
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KVA Plus ist ein Generationenprojekt der AVAG Umwelt AG, um die Entsorgungssicherheit und die nachhaltige Energieversorgung in der Region langfristig zu sichern.
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Nach mehreren Jahrzehnten im Dauerbetrieb muss die KVA Thun ersetzt werden. Dazu soll ein Ersatzbau realisiert und gleichzeitig die Integration von Zukunftstechnologien ermöglicht werden. Soweit sinnvoll werden bestehende Komponenten weitergenutzt, so zum Beispiel das Verwaltungsgebäude oder der Kehrichtbunker.
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Zudem soll eine Wärmezentrale realisiert werden, um die Abwärme aus dem Abfallverwertungsprozess noch besser nutzen zu können, beispielsweise für das Fernwärmenetz der Region Thun.
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Die neue KVA soll direkt neben der bestehenden Anlage (zwischen KVA und Alpenbrückenstrasse) entstehen und voraussichtlich zwischen 2035 und 2040 in Betrieb gehen. Da sich das Projekt noch in einer frühen Phase befindet, kann der genaue Zeitpunkt derzeit noch nicht abschliessend bestimmt werden.
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Die neue Wärmezentrale soll auf dem Areal der Spitzenlastzentrale (gegenüber der KVA) realisiert und voraussichtlich bis 2031 in Betrieb genommen werden.
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Aktuell gibt es noch keine Visualisierungen, oder konkrete Vorstellungen wie die neue KVA dereinst gebaut werden soll. In einem nächsten Schritt wird ein Studienauftrag durchgeführt, woraus sich gestalterische Grundlagen ergeben werden.
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Für Sie bedeutet das vor allem eines: Verlässlichkeit. Auch in Zukunft wird Abfall aus der Region sicher und umweltgerecht verwertet, und die Versorgung mit Fernwärme bleibt stabil.
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Dank des Ersatzbaus kann die bestehende Anlage während der Bauzeit wie gewohnt weiterbetrieben werden – Einschränkungen in der Entsorgung oder Energieversorgung sind deshalb nicht zu erwarten.
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Die Finanzierung erfolgt aus eigenen Mitteln sowie mit Fremdkapital, z.B. von Banken - ohne Belastung für Steuerzahlerinnen und Steuerzahler.
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Das ist möglich, weil die AVAG finanziell kerngesund ist und vorausschauend gehandelt hat: Aus den Erträgen der (heutigen) KVA Thun wurde über die letzten Jahrzehnte substanzielle Rückstellungen für den dereinstigen KVA-Ersatz geäufnet.
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Aktuell steht das Projekt KVA Plus noch am Anfang. Derzeit liegt der Fokus vor allem darauf die notwendigen Grundlagen zu schaffen.
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Ein Teil der Fläche, welche für die neue KVA vorgesehen ist, wird heute anderweitig genutzt. Mit der armasuisse konnte jedoch eine Absichtserklärung zur Übernahme des Areals im Baurecht abgeschlossen werden.
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Zudem wurde gemeinsam mit der Stadt Thun, dem Kanton Bern und der armasuisse eine Planungsvereinbarung zur Anpassung der bestehenden kantonalen Überbauungsordnung unterzeichnet.
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In einem nächsten Schritt wird ein Studienauftrag durchgeführt.
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Die Realisierung einer KVA erfordert die Berücksichtigung von komplexen technischen, prozessuale und physikalische Abhängigkeiten und Anforderungen. Dazu kommen städtebauliche sowie allgemein gestalterische Anforderungen. Beim Studienauftrag erarbeiten unterschiedliche Planungsbüros mehrere Ansätze, wie das Vorhaben unter Berücksichtigung all dieser Anforderungen realisiert werden könnte.
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Aus diesen Vorschlägen wir anschliessend von einer Jury das Siegerprojekt erkoren, welches dann als Grundlage für die weitere Planung dient.
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Wir informieren laufend über den Fortschritt von KVA Plus – auf dieser Projektseite und über die Medien. Zudem sind zu gegebener Zeit Informationsveranstaltungen und Besichtigungen geplant.
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