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Medienmitteilungen

Medienmitteilung, 26. Januar 2012

AG für Abfallverwertung, AVAG
Bau einer Anlage zur Aufbereitung und Entsorgung ölhaltiger Abwässer

Ab dem Sommer dieses Jahres werden ölhaltige Abwässer aus Ölabscheidern von Fahrzeuggaragen, Waschanlagen, Tankstellen etc. bei der AVAG in Thun fachgerecht entsorgt. Der Einbau einer Anlage in der KVA Thun ermöglicht die Aufbereitung und umweltbewusste Entsorgung von ölhaltigen Abwässern.
Die Abwässer aus Ölabscheidern wie sie in Fahrzeuggaragen, Waschanlagen, Tankstellen und weiteren Betrieben vorkommen, bestehen zu 80 bis 90% aus Wasser. Die restlichen Bestandteile sind u.a. Feststoffe wie Öle, Ölschlämme, Kies, Sand, Steine, Laub, Metallteile wie Kugeln aus Kugellagern oder Metalldichtungen. Diese gilt es entsprechend aufzutrennen und umweltgerecht zu entsorgen.
Die geplante Anlage wird in den Entladebereich der KVA Thun integriert. Für Kunden aus dem Berner Oberland bedeutet dies aus logistischer Sicht eine Entlastung, denn die nächste Anlage, wo vergleichbare Abfälle entsorgt werden können, befindet sich heute im unteren Aaretal. Von kürzeren Transportwegen profitiert neben den Anlieferbetrieben letztendlich auch die Umwelt. Und in Thun werden die Abfälle in einer hochmodernen Kehrichtverbrennungsanlage entsorgt.
Die Ölabscheideranlage wird während der jährlichen Revision im Juni eingebaut und steht den Kunden ab Anfang Juli 2012 zur Verfügung. Mit der Investition in die Anlage baut AVAG ihre Position im Entsorgungsmarkt im Interesse ihrer Kunden weiter aus.

Ansprechperson für weitere Informationen: 
Heiner Straubhaar, Geschäftsführer AG für Abfallverwertung, AVAG
Allmendstrasse 166, 3600 Thun
Telefon 033 226 56 00 / h.straubhaar(at)avag.ch 

 

 

 

Oberland Energie AG: Mediencommuniqué 9. August 2011

Einweihung Biomassezentrum Spiez

Das Biomassezentrum Spiez setzt neue Massstäbe

 

Die Oberland Energie AG setzt mit der Inbetriebnahme des Biomassezentrums in Spiez bei der Nutzung erneuerbarer Energien neue Massstäbe. Eine Vergärungs- resp. Biogasanlage sowie eine Alt- und Restholzheizung liefern Strom, Wärme und Dampf aus biogenen Abfällen für das ABC-Labor, die Nitrochemie AG und weitere Abnehmer. Der „Bio-Strom“ wird ins Netz eingespeist. Mit der Fernwärme und dem Dampf lassen sich künftig jährlich über 3,1 Millionen Liter Heizöl sparen. Die Oberland Energie AG als gemeinsame Firma der AG für Abfallverwertung (AVAG) und der BKW FMB Energie AG (BKW) forciert damit die Nutzung erneuerbarer Energien.

 

Vor über 20 Jahren begann die AVAG mit der Kompostierung von Grünabfällen im Schluckhals in Spiez. Biogene Abfälle sollten dem Kreislauf der Natur als hochwertige Kompostprodukte wieder zugeführt werden. Seit diesem Zeitpunkt hat die Menge kompostierbarer Abfälle stetig zugenommen und die AVAG hat in diesem Geschäftsbereich viele Erfahrungen sammeln können. Die Verarbeitung biogener Stoffe ist eine äusserst komplexe Aufgabe. Bei der Verarbeitung sind Stoffkreisläufe und Wechselwirkungen unter ökologischen und ökonomischen Aspekten ganzheitlich zu betrachten.

Das Biomassezentrum der Oberland Energie AG im Schluckhals zwischen Spiez und Wimmis wirkt den problematischen Aspekten der Kompostierung entgegen. Es setzt sich aus drei Teilbereichen zusammen. Nach der flächenmässigen Erweiterung der bestehenden Kompostieranlage stehen heute über zwei Hektaren zur Verfügung, die für die Warenannahme, die Triage von Materialien, die Kompostierung und die Konfektionierung von Holz für die Altholz- und Restholzheizung genutzt werden. Biomasse, die nicht vergoren oder thermisch genutzt werden kann, wird weiterhin zu hochwertigen, mit dem Label „Knospe“ von Bio Suisse ausgezeichneten Komposten verarbeitet.

 

Fernwärme, Prozessdampf und Strom

In der Vergärungsanlage kann mit einem modernen und innovativen Verfahren ein breites  Spektrum der biogenen Abfälle verarbeitet werden. Dabei werden rund 1,5 Millionen Kubikmeter Gas pro Jahr produziert. Damit werden mittels einer Wärmekraftkoppelungsanlage zwei Generatoren betrieben. Die Generatoren produzieren jährlich mehr als 2'400 Megawattstunden Fernwärme und über 3'000 Megawattstunden Strom. Der „Bio-Strom“ wird ins Netz eingespeist. Die Fernwärme nutzt das ABC-Labor Spiez und spart damit jährlich rund 240'000 Liter Heizöl. Die Gärreste werden nach ihrer Reinigung von Störstoffen zu Komposten aufbereitet.

In der Alt- und Restholzheizung wird neben dem Holz von Wurzelstöcken und Baumstämmen auch Altholz verbrannt. Daraus wird Dampf für die Nitrochemie AG in Wimmis und zusätzlich Fernwärme für das ABC-Labor erzeugt. Die 26'600 Megawattstunden Dampf decken bei der Nitrochemie einen Bedarf von etwa 2,7 Millionen Liter Heizöl ab, was rund 135 Tankfahrzeugen entspricht. In Planung ist der Fernwärmeausbau in Richtung Spiez.

 

Erfahrung und Know-how

Die drei Teilbereiche bilden eine Einheit: das Biomassezentrum. Hier erreichen Stoff- und Energieströme der biogenen Materialien mit modernster Technologie einen optimalen Wirkungsgrad. In die CO2-neutrale Produktion von Strom und Wärme eingeflossen sind die jahrelangen Erfahrungen und das grosse Know-how der AVAG in der Verwertung und fachgerechten Aufbereitung und Entsorgung von Abfällen und der BKW in der Energiegewinnung. Die Kompetenz der beiden Partner ermöglicht der Oberland Energie AG eine optimale Betreuung der Anlagen des Biomassezentrums. Die Einsatzzentrale der AVAG in der KVA Thun gewährleistet eine Überwachung der Anlagen während 24 Stunden an 365 Tagen.

 

Grossinvestition in die Zukunft

Die Oberland Energie AG hat mit dem Bau dieser Gesamtanlage Neuland betreten und bedeutende Investitionen im Umfang von CHF 30 Mio. getätigt. Sie hat sich damit finanziell bedeutend im Sinne einer umweltgerechten und energieoptimierten Verwertung von Biomasse engagiert.

 

Für weitere Informationen:

Dr. Horst Matzke                                          

Geschäftsführer Oberland Energie AG

Allmendstrasse 166, 3600 Thun
Telefon 033 226 56 05 / h.matzke(at)avag.ch


Für Bildmaterial:

www.oberland-energie.ch/bildergalerie

Medienmitteilung, 30. Juni 2011

In der KVA Thun findet vom 14. Juni bis 6. Juli die ordentliche jährliche Revision statt.

Speziell dieses Jahr, ist der Teilersatz eines Leitungssystems im Kessel. Um nach den entsprechenden Arbeiten die erforderliche Dampfqualität wieder zu erreichen, ist es notwendig, das gesamte Leitungssystem zu reinigen. Dies wird mit dem Ausblasen von Dampf erreicht.

Welche Auswirkungen hat dies auf die Umgebung und welche Massnahmen zur Eindämmung von Immissionen werden ergriffen?

Ab Montag, 4. Juli, ab 08.00 Uhr, finden mehrmals täglich sogenannte Blasvorgänge mit ei-ner Dauer von 5 - 10 Minuten statt. Die Blasvorgänge erfolgen über das Dach und erzeugen Lärm und eine Dampffahne. Zur Reduktion der Lärmimmissionen ist ein Schalldämpfer installiert.

Für Auskünfte steht Ihnen Kurt Weber, Bereichsleiter Instandhaltung und FM, gerne zur Verfügung (Tel. 033 226 56 56,  Mail)

 

 

Medienmitteilung, 9.12.2010

Die Oberland Energie AG ist mit ihrem regionalen Biomassezentrum auf Kurs

Das im Jahr 2009 von der AVAG AG für Abfallverwertung und der BKW FMB Energie AG gegründete Unternehmen ist im Zeitplan und damit auf gutem Kurs. Bereits am 17. November wurde der erste der sechs autonom steuerbaren Fermenter befüllt und in Betrieb genommen. Bis am 10. Dezember 2010 werden alle 6 Fermenter in Betrieb genommen. Es bestehen gute Aussichten, dass das erste der beiden Blockheizkraftwerke, welche zusammen eine Leistung von 1‘000 kW erbringen, noch in diesem Jahr in Betrieb gehen kann.

Am Standort Spiez könnte damit bereits im Jahr 2010 der erste Biostrom in das Netz der BKW eingespiesen werden. Die bei der Stromproduktion anfallende Wärme wird zu einem Bruchteil durch das Biomassezentrum selbst -  zur Aufrechterhaltung der Betriebstemperatur der Fermenter -  genutzt. Der Grossteil der anfallenden Wärme kann jedoch an das benachbarte ABC-Zentrum als Fernwärme geliefert werden. Sobald die erste Fernwärme in die Leitungen zum ABC-Zentrum zirkuliert, wird die bisherige mit fossilen Brennstoffen betriebene Heizanlage des ABC-Zentrums zurückgefahren, was der Umwelt bereits schon in dieser Heizperiode zu Gute kommt.

Für weitere Fragen steht Ihnen Herr Horst Matzke (h.matzke@avag.ch / Tel. 033‘226‘56‘05) gerne zur Verfügung.

Mitteilung zum Download.

Medienmitteilung, 8. September 2010

Weitere Preissenkung bei der AVAG. Neu kostet die Tonne Gemeindeabfall CHF 20.— oder 10% weniger.

Der Verwaltungsrat der AVAG freut sich, die Annahmepreise ein weiteres Mal senken zu können. Neu kostet die Tonne Gemeinde-abfall ab dem 1.1.2011 CHF 190.—. Dies hat er an seiner heutigen Verwaltungsratssitzung entschieden. Somit konnten die Preise dank Prozessoptimierungen und Kostensenkungen in der eigenen Wert-schöpfungskette sowie bei Verwertern zum langfristigen Vorteil der Gemeinden und der Bevölkerung seit 2004 um rund 21% reduziert werden.

Wie an der letzten Generalversammlung vom 9. Juni 10 in Aussicht gestellt, reduziert die AG für Abfallverwertung AVAG die Preise per 1. Januar 2011 für Gemeindeabfälle um weitere rund 10% von heute CHF 210.— auf neu CHF 190.— exkl. MwSt. Die in der Strategie 2009 - 2014 festgelegten Eckwerte bezüglich Preispolitik werden somit konsequent weiterverfolgt. Die AVAG bietet einheitliche Preise für alle Gemeinden der AVAG Region an. Die vergleichsweise hohen Kosten für die dichte, umweltgerechte Transport- und Logistik-Infrastruktur werden solidarisch durch alle Gemeinden getragen (Solidaritäts-Prinzip). Dies ist ein wichtiger Bestandteil der AVAG Strategie und der erteilten Betriebsbewilligung.

Der Abnahmepreis setzt sich aus dem Verbrennungspreis von CHF 135.— plus dem gesetzlich festgelegten Anteil an den kantonalen Abfallfonds (CHF 5.—) und dem Anteil an die Transportlogistik (CHF 50.—) zusammen.

Für weitere Fragen steht Ihnen Herr Heiner Straubhaar (h.straubhaar@avag.ch /

Tel. 033‘226‘5600) gerne zur Verfügung.

Medienmitteilung vom 2. Juli 2010

Zweite Kapitalerhöhung im Hinblick auf die Realisierung des Biomassezentrums bestehend aus einer Vergärungsanlage und einer Altholz- und Restholzheizung

Die Aktionäre der Oberland Energie AG mit Sitz in Thun, die AVAG AG und die BKW FMB Energie AG, haben im Hinblick auf die Realisierung der Altholz- und Restholzheizung eine zweite Kapitalerhöhung beschlossen. Das Aktienkapital beträgt neu 9.1 Mio. CHF. Die Kapitalerhöhung wird von den Partnern anteilsmässig getragen. Die AVAG hält 51%, die BKW 49% der Aktien der Oberland Energie.

Im Hinblick auf die Realisierung des Biomassezentrums hatte die Oberland Energie AG Ende Januar dieses Jahres das Aktienkapital in einem ersten Schritt von 100‘000 CHF auf 5.1 Mio. CHF erhöht. Mit dem definitiven Bauentscheid für die Altholz- und Restholzheizung wird nun das Kapital um weitere 4 Mio. CHF auf 9.1 Mio. CHF angehoben.

Der Standort der beiden Anlagen befindet sich auf dem Areal Schluckhals in der Gemeinde Spiez, auf dem bereits seit über zwei Jahrzehnten eine Kompostieranlage betrieben wird. Die Vergärungsanlage kann pro Jahr rund 20‘000 t vergärbare Biomasse verarbeiten, die Altholz- und Restholzheizung ca. 14‘000 t Grobholz. Die beiden Anlagen werden insgesamt rund 3'000 MWh Strom, ca. 2‘000 MWh Warmwasser und rund 28‘000 MWh Dampf erzeugen. Die Vergä-rungsanlage wird im November 2010 ihren Betrieb aufnehmen und die Altholz- und Restholz-heizung ca. im Februar 2011. Der Strom wird ins lokale Elektrizitätsnetz eingespeist und die Wärme über entsprechende Dampf- und Fernwärmeleitungen an Kunden abgegeben.

Weitere Auskünfte

  • AVAG, AG für Abfallverwertung Thun, Heiner Straubhaar, Geschäftsleiter
    Tel. 033 226 56 56, E-Mail
  • BKW FMB Energie AG, Antonio Sommavilla, Medienstelle
    Tel. 031 330 51 07, E-Mail

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AVAG am Gigathlon 2010

Medienmitteilung vom 29.6.2010

Der Gigathlon 2010 findet vom 9. bis 11. Juli 2010 erstmals in Thun statt. Mit dabei ist auch die AVAG.

Wenn sich Ende nächster Woche rund 6‘000 Athleten, Betreuer und Organisatoren in Thun und im Oberland aufhalten, entstehen dabei auch ca. 8 Tonnen diverse Abfälle. Die AVAG übernimmt die Entsorgung und startet einen Kompostierversuch mit biologisch abbaubarem Einweggeschirr.

Der Gigathlon 2010 ist ein Anlass der Superlative, eine Mischung aus Sportveranstaltung, Abenteuerreise, Teamerlebnis und persönlicher Grenzerfahrung. 452 km und 7‘940 Höhenmeter werden während 2 Tagen bewältigt. Die Teilnehmenden, Supporter und Organisatoren sind bei jeder Durchführung vor viele spannende Herausforderungen gestellt. Zu den Involvierten gehört auch die AVAG. Rund 47‘000 Mahlzeiten werden während den 3 Tagen ausgegeben. Dabei fallen rund 3.4 bis 4.8 Tonnen Abfall in Form von biologisch abbaubaren Tellern und Besteck an. Die kompostierbaren Teller und das Besteck will die AVAG im Hinblick auf den Ausbau ihres Biomassenzentrums in Spiez kompostieren.

Trash Heroes nennen sich die grün gekleideten, stets präsenten Helfer des Organisators, die mithelfen, am Gigathlon anfallende Abfälle zu trennen, einzusammeln und wegzuräumen. Darüber hinaus informieren Trash Heroes die Gigathleten über die korrekte Entsorgung der Abfälle und zeigen die Bedeutung von Abfall auf: Abfall ist Werkstoff, Rohstoff oder auch Energieträger – und kann damit natürliche Ressourcen ersetzen. Dazu müssen die verschiedenen Materialien jedoch getrennt gesammelt und weiterverwertet werden. Jeder Gigathlet trennt deshalb die anfallenden Abfälle in PET, kompostierbar und Restmüll. Ist er unsicher, so ist ein Trash Hero mit Rat und Tat zur Stelle. Insgesamt sind am Gigathlon 2010 über 50 Trash Heroes im Einsatz.

Die AVAG erhofft sich aus dem Versuch mit biologisch abbaubaren Materialien, Erfahrungen zu sammeln, die dann in den Betrieb der neuen Vergärungsanlage einfliessen können. Erfahrungen, von denen auch bei anderen Grossanlässen profitiert werden kann.

Die AVAG Gruppe ist die führende Unternehmung für die Sammlung, Verwertung, Behandlung, Entsorgung und das professionelle Recycling von Siedlungsabfällen und Wertstoffen in der Region Berner Oberland, Aaretal und Emmental. Sie stellt seit 1973 für die 148 in der Region beheimateten Gemeinden und alle regionalen Unternehmen die sichere, umweltgerechte und wirtschaftliche Entsorgung sicher. Als verlässlicher Gesamtentsorgungspartner deckt die AVAG rund die Hälfte des Kantons Bern ab und besteht aus der Muttergesellschaft AVAG AG für Abfallverwertung und den beiden Tochtergesellschaften AVAG KVA AG und AVAG Betriebs AG. An der Oberland Energie AG mit dem sich im Bau befindenden neuen Biomassenzentrum in Spiez hält die AVAG eine Mehrheitsbeteiligung.

Für Auskünfte steht Ihnen Horst Matzke, Bereichsleiter Sicherheit und Umwelt, gerne zur Verfügung. Tel. 033 226 56 05 /  e-mail